Muslime: Ein Teil von Dir!
Ärztinnen, Lehrer, Nachbarn, Kolleginnen.
Menschen, die unseren Alltag prägen.
29 Menschen. 29 Perspektiven.
29 Geschichten über Alltag, Zugehörigkeit und gesellschaftliches Miteinander.
Doch viele von ihnen erleben antimuslimischen Rassismus.
Ein zweiter Blick lohnt sich!
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Baut Systeme, die funktionieren.MohamedMaschinenbauerEin Teil von Dir! -
Zwischen Medizineralltag und Anti-Rassismus.Dr. HatunFachärztinEin Teil von Dir! -
Bringt Haltung auf die For You Page und ins Klassenzimmer.HalukLehrer und AutorEin Teil von Dir! -
Kennt jedes Fellknäul im Kiez.BaharTierliebhaberinEin Teil von Dir! -
Stärkt junge Menschen im Schulalltag.FatmaPreisträgerin des Deutschen Lehrkräftepreises 2025Ein Teil von Dir! -
Spielt mit Sprache und Bedeutungen.OrhanWortakrobatEin Teil von Dir! -
Führt drei Apotheken mit Herz und Respekt.MohamedApothekerEin Teil von Dir! -
Liebt schnelle Schnitte und Sport.YasmineMotion Graphics DesignerinEin Teil von Dir! -
Macht Perspektivwechsel über Poesie erlebbar.AhmetWestöstlicher PoetEin Teil von Dir! -
Zwischen Pflege & Hörsaal.ZeynepPflegefachfrau, studiert GesundheitsmanagementEin Teil von Dir! -
Macht Medizin politisch. Weil Gesundheit kein Privileg sein darf.MertcanGynäkologeEin Teil von Dir! -
Begleitet Menschen im Alltag.GizemDiätassistentinEin Teil von Dir! -
Jubelt für Feminismus, den BVB und Moules Frites.FikriAutor & politischer BildnerEin Teil von Dir! -
Verbindet politische Bildung mit Humor.DanielaSocial Media AktivistinEin Teil von Dir! -
Motiviert Menschen und sich selbst.ZidanBildungsberater & MarathonläuferEin Teil von Dir! -
Macht die Musik, die ihr als Kind gefehlt hat.KautaSängerinEin Teil von Dir! -
Lässt niemanden alleine.HasnaaEhrenamtlerin im HospizEin Teil von Dir! -
Arbeitet zwischen Business und Balance.JanUnternehmer und YogalehrerEin Teil von Dir! -
Kennt Steine und wertschätzt ihre Geschichten.FirouzGeologe im RuhestandEin Teil von Dir! -
Nutzt Poesie, um über Identität und Zugehörigkeit aufzuklären.BisanSlam Poet, Writer & Content CreatorEin Teil von Dir! -
Kennt lange Strecken in Studium und Sport.RojinAngehende Ärztin & MarathonläuferinEin Teil von Dir! -
Sorgt dafür, dass niemand hangry bleibt.BdourKöchinEin Teil von Dir! -
Trägt einen muslimischen Namen. Und dieselben Wünsche und Sorgen wie alle anderen.HelallInfluencerEin Teil von Dir! -
Legt den Finger in die Wunde gesellschaftlicher Ungerechtigkeiten.ModouTrainer & ModeratorEin Teil von Dir! -
Sorgt für Fairness auf dem Fußballfeld.MirayHijabi-SchiedsrichterinEin Teil von Dir! -
Lehrt an zwei Unis.NejraErziehungswissenschaftlerinEin Teil von Dir! -
Bringt Geschichten in Bewegung.JoséVideo ProducerEin Teil von Dir! -
Rapper und AktivistWaseemSchafft Räume für FriedenEin Teil von Dir! -
Boxt gegen Vorurteile.DohaStudentin und BoxtrainerinEin Teil von Dir!
Ein zweiter Blick lohnt sich.
Muslimische Menschen sind ein fester Teil der Gesellschaft – als Nachbarn, Kolleginnen, im Beruf und im Alltag – und prägen das gesellschaftliche Zusammenleben selbstverständlich mit.
Zeit hinzusehen. Zeit, Haltung zu zeigen.
Antimuslimischer Rassismus passiert nicht irgendwo, sondern mitten im Alltag, meistens vor unser aller Augen.
Er trifft Menschen, die unsere gemeinsame Gesellschaft jeden Tag mittragen und mitgestalten.
Zusammenhalt entsteht dort, wo Menschen nicht ausgeschlossen, sondern gesehen werden.
Erweitere Deine Perspektive.
Setz ein Zeichen gegen antimuslimischen Rassismus.
Wie kannst Du Dich über die Aktionswochen hinaus gegen antimuslimischen Rassismus engagieren?
- Informiere Dich
Rassismus zu erkennen und zu verstehen ist der erste wichtige Schritt. Fachinformationen zu antimuslimischem Rassismus findest Du zum Beispiel in der Vielfalt Mediathek, bei Mediendienst Integration, im WISSENSARCHIV zu antimuslimischem Rassismus oder in unserem Handbuch Wissen. Erkennen. Handeln. Antimuslimischer Rassismus.
- Hör Betroffenen zu
Wenn Betroffene über ihre Erfahrungen sprechen wollen, hör ihnen zu und erkenne ihre Erfahrungen an. Mach Dir bewusst, dass Du vieles über Rassismuserfahrungen nicht wissen kannst, weil Du nicht selbst betroffen bist. - Benenne antimuslimischen Rassismus
Wenn Du antimuslimischen Rassismus miterlebst, lass ihn nicht einfach so stehen. Sprich Deine Mitmenschen auf rassistische Äußerungen an und trag dazu bei, antimuslimischen Rassismus sichtbar zu machen und Dein Umfeld zu sensibilisieren. - Zeig Haltung!
Antimuslimischer Rassismus kann Dir überall begegnen. Aber wie gehst Du am besten mit mit so einer Situation um – auch, wenn Du nicht selbst davon betroffen bist? Gemeinsam mit der Künstlerin Soufeina „Tuffix“ zeigen wir, wie Du als Zeug*in eines Übergriffs in einer solchen Situationen agieren und helfen kannst.Zur Instagram-Galerie
Aktionen
Veränderung schaffen wir nur, indem wir gemeinsam aktiv werden. Organisiere Deine eigene Aktion und mach antimuslimischen Rassismus zum Thema! Egal, ob im Buchladen um die Ecke, in Deinem Büro, in der Schule, an der Uni oder im Stadtpark – Schick uns alle Infos zu Deiner Aktion oder Veranstaltung, damit wir Dir helfen können, so viele Menschen wie möglich darauf aufmerksam zu machen!
Informiere uns einfach per E-Mail an info@claim-organisation.de
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19. Juni 2026
Mehr als ein Symbol: Misogynie, antimuslimischer Rassismus und die mediale Konstruktion muslimischer WeiblichkeitUhrzeit17:00 - 18:30 UhrOrtdigital, via ZoomVeranstalter*inBildungsstätte Anne FrankTeilnahmeNach der Anmeldung erhalten Sie von uns ein Link zu dem Zoom-Meeting.
Wie werden muslimische Frauen in Medien konstruiert?
Jetzt anmelden zu unserem Online-Vortrag!Zwischen antimuslimischem Rassismus, Misogynie und gesellschaftlichen Zuschreibungen entstehen Narrative, die muslimische Frauen häufig auf Opferrollen reduzieren, während ihre Perspektiven, Ambivalenzen und Widerstände unsichtbar bleiben. Anhand konkreter Medienbeispiele beleuchtet der Vortrag, welche Bilder dominieren, welche Stimmen fehlen und wie muslimische Frauen sich zwischen Fremdzuschreibung, Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Teilhabe positionieren.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen: Warum erscheinen muslimische Frauen in öffentlichen Debatten oft eher als Symbolfiguren statt als handelnde Subjekte? Und wie prägt die mediale Konstruktion muslimischer Frauen diese Wahrnehmung?Mit Büşra Delikaya, Journalistin und Germanistin
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten & ist kostenfrei. -
25. Juni 2026
Antimuslimischer Rassismus Ein Vortrag von Prof. Dr. Iman AttiaUhrzeit18:00 UhrOrtRomaniPhen Archiv, Karl - Kunger - Str. 17, 12435 BerlinVeranstalter*inRomani AkademieTeilnahmeAnmeldung: info@romnja-power.de
Antimuslimischer Rassismus (amR) greift auf eine lange Geschichte zurück. Aktuelle Argumentationen und Maßnahmen, wie etwa im Zusammenhang mit der inter-/nationalen Sicherheit oder dem Geschlechterverhältnis, greifen auf Jahrhunderte alte Diskurse zurück. Sie sind in die jeweiligen Welterklärungsmodelle eingebettet und dienen spezifischen Herrschaftsinteressen. AmR ist, zusammen mit anderen Rassismen, strukturell in moderne Nationalstaaten, institutionell in Routinen und Normierungen sowie kulturell in eurozentrisches Wissen eingegangen. Im amR werden gesellschaftliche Verhältnisse in einer Weise mit Religion, Herkunft und Kultur (um)gedeutet, die Nicht-/Zugehörigkeit sowie Unterdrückung und Ausbeutung bzw. Privilegien rechtfertigen. Rassismuserfahrungen von Menschen, die (nicht) als Muslim*innen adressiert werden, weichen häufig von der Fremdwahrnehmung ab. Die Analyse von Rassismus kann daher zwar herrschende Politiken, Praktiken und Meinungen in den Blick nehmen und Massnahmen dagegen empfehlen. Sie muss aber ebenso die Analysen von (als) Muslim*innen (Markierten) zentral berücksichtigen, um den Miss- und Umdeutungen adäquatere Problemdefinitionen und Handlungsoptionen gegenüberzustellen.
Prof. Dr. Iman Attia arbeitet im Bereich Rassismustheorien und rassismuskritische Erinnerungs- und Bildungsarbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin, mit einem interdisziplinären, interrelationalen und intersektionalen Forschungsschwerpunkt auf antimuslimischen Rassismus. Außerdem entwickelt sie mit wissenschaftlich, politisch und gesellschaftlich engagierten Personen und Communitys zusammen erinnerungspolitische Angebote aus den Perspektiven rassifizierter und diasporischer Bewegungen.
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01. Juli 2026
Marwa-El-Sherbini-Preisverleihung 2026UhrzeitEinlass ab 16:00 Uhr · Beginn der Preisverleihung um 16:45 UhrOrtYAYLA Arena · Westparkstraße 111 · 47803 KrefeldVeranstalter*inForum muslimische Zivilgesellschaft NRWTeilnahmeAnmeldung: kontakt@forum-muslimische-zivilgesellschaft.de
am 01. Juli 2026, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus, lädt das Forum muslimische Zivilgesellschaft NRW (FmZ) herzlich zur diesjährigen Marwa-El-Sherbini-Preisverleihung nach Krefeld ein.
Mit der Preisverleihung erinnern wir an Marwa El-Sherbini, die am 01. Juli 2009 aus antimuslimischen und rassistischen Motiven ermordet wurde. Zugleich würdigen wir Menschen, Vereine, Organisationen und Institutionen, die sich mit besonderem Engagement gegen antimuslimischen Rassismus sowie für Demokratie, Menschenwürde und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen.
Wir möchten diesen Tag nutzen, um zu erinnern, zu würdigen und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, welche Verantwortung Politik, Institutionen und Zivilgesellschaft im Umgang mit antimuslimischem Rassismus tragen.
Weitere Informationen zum Programm, zu den Mitwirkenden sowie zum Ablauf der Veranstaltungen finden Sie ab dem 14.06.2026 unter: www.fmz-nrw.de
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01. Juli 2026
Gegen den Strom schwimmen – Postmigrantische Allianzen in Zeiten des RechtsrucksUhrzeit17:00 - 19:00 UhrOrtSophienstraße 28/29, 10178 BerlinVeranstalter*inJunge Islam KonferenzTeilnahmeAnmeldung: Gegen den Strom schwimmen – Postmigrantische Allianzen in Zeiten des Rechtsrucks / Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa
Anlässlich des bundesweiten Aktionstags gegen antimuslimischen Rassismus am 01.07. und des 15-jährigen Gründungsjubiläums der Junge Islam Konferenz (JIK) laden wir Sie zu der Veranstaltung „Gegen den Strom schwimmen – Postmigrantische Allianzen in Zeiten des Rechtsrucks“. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 01.07.2026 um 17:00 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa statt.
Wie verändert der gesellschaftliche Rechtsruck unser Zusammenleben und wen trifft er besonders? In Zeiten zunehmender Diskursverschiebung geraten marginalisierte Gruppen immer stärker unter Druck. Besonders migrantische Communities sind von Ausgrenzung, Rassismus und politischer Unsichtbarkeit betroffen.
Vor diesem Hintergrund freuen wir uns sehr, Elif Eralp, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (die Linke), Orkan Özdemir, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (SPD), Tuba Bozkurt, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (Bündnis 90/Die Grünen), Batuhan Temiz Bezirksvorsitzender der FDP Lichtenberg und Dr. Ersin Nas Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses (CDU) am Mittwoch, den 01. Juli 2026, um 17:00 Uhr in der Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa begrüßen zu dürfen.
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Presse
Liebe Journalist*innen, wir stellen gerne unsere Plakat-Motive sowie Pressefotos für Ihre Berichterstattung zur Verfügung. Bitte kontaktieren Sie uns unter presse@claim-organisation.de.
Aktuelle Presseinformationen zu den Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus finden Sie online im Pressebereich von CLAIM: https://www.claim-organisation.de/presse/
Förderung
Die Aktionswochen gegen antimuslimischen Rassismus werden gefördert vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ Die Veröffentlichungen stellen keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ oder des BAFzA dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der Autor/die Autorin bzw. tragen die Autoren/die Autorinnen die Verantwortung.
